Frauen aufs Podium!

Sichtbarmachung von Wissenschaftlerinnen in Ringvorlesungen und ähnlichen Veranstaltungen

Eine Analyse der zurückliegenden Ringvorlesungen und der Forschungstage der Philosophischen Fakultät hat ergeben, dass auf diesen Veranstaltungen deutlich mehr Wissenschaftler als Wissenschaftlerinnen sichtbar sind. Dies überrascht angesichts des steigenden Frauenanteils auf Professuren und über 50 Prozent Wissenschaftlerinnen im Mittelbau an unserer Fakultät. Um die Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen zu erhöhen und ihre Forschung einem breiten Publikum zugänglich zu machen, können Gelder für Veranstaltungsreihen wie zum Beispiel Ringvorlesungen oder Summer Schools, Konferenzen und Symposien ab sofort beantragt werden. Der Frauenanteil der Vortragenden sollte dabei mindestens 40 Prozent betragen. Es können bis zu 1.000,– Euro für Reise- und Hotelkosten,
Honorar sowie die Bewerbung der Veranstaltung beantragt werden. Antragsberechtigt sind Mitglieder der Philosophischen Fakultät.

Ein formloser Antrag von maximal zwei bis drei Seiten, der die folgenden Punkte darlegt, kann per Mail an die Gleichstellungsbeauftragten (gleichstellung@philfak.uni-kiel.de) gesendet werden:

  • Beschreibung der Veranstaltung(sreihe)
  • Übersicht und Kurzbeschreibung der Vortragenden bzw. angefragten Personen
  • Kurze Darlegung der geplanten Bekanntmachung / Sichtbarmachung der Veranstaltung
  • Zielgruppe und erwartete Größe des Auditoriums
  • Kurze Kostenkalkulation

 

Anträge können ab sofort jeweils bis zum 15. Mai für Veranstaltungen im
Wintersemester und bis zum 15. Dezember für Veranstaltungen im Sommersemester
eingereicht werden.

Der Flyer zu Frauen aufs Podium!

Wir gratulieren ganz herzlich die Antragsteller*innen!
Folgende Veranstaltungen werden im Wintersemester 2020/21 gefördert:

Fachtagung: „Witwerschaft. epochenübergreifend. transdisziplinär“

Antragsteller: Prof. Dr. Oliver Auge aus dem Historischen Seminar.

Fachtagung: „Witwerschaft. epochenübergreifend. transdisziplinär“, vom 19. bis zum 21. November 2020.

Einladung von zwölf Wissenschaftlerinnen.

Die Veranstaltung wird mit 1000 Euro gefördert.

Digitaler Workshop und Networking‐Event für Nachwuchswissenschaftler*innen: „Römische Badeanlagen aus urbaner und mikroregionaler Perspektive“

Antragstellerinnen: Anna‐Lena Krüger & Julika Steglich aus dem Institut für klassische Altertumskunde.

Digitaler Workshop und Networking‐Event für Nachwuchswissenschaftler*innen: „Römische Badeanlagen aus urbaner und mikroregionaler Perspektive“, 15./16. Januar 2021.

Einladung von drei weiblichen Keynotes Speakers.

Die Veranstaltung wird mit 945 Euro gefördert.

Workshop: „Erfahrung. Konzeptionen und Standortbestimmungen eines Schlüsselbegriffs der Europäischen Ethnologie“

Antragstellerin: Dr.in Martina Röthl aus dem Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde.

Workshop: „Erfahrung. Konzeptionen und Standortbestimmungen eines Schlüsselbegriffs der Europäischen Ethnologie“, 19./20. November 2020.

Einladung von 7 Referentinnen.

Die Veranstaltung wird mit 1000 Euro gefördert.

Internationale mediävistische Tagung: „Ein(ver)nehmen? ‚Eroberte‘ als Diskursteilnehmende zwischen Selbstinszenierung und Sinnstiftung in der Vormoderne“

Antragstellerin: Rike Szill aus dem Historischen Seminar.

Internationale mediävistische Tagung: „Ein(ver)nehmen? ‚Eroberte‘ als Diskursteilnehmende zwischen Selbstinszenierung und Sinnstiftung in der Vormoderne“, vom 12. bis zum 14. November 2020.

Einladung von zehn Referentinnen.

Die Veranstaltung wird mit 1000 Euro gefördert.

 

Ringvorlesung: „Große Bücher. Wie funktioniert der literarische Kanon?“

Antragstellerinnen:Prof.’in Katharina Wesselmann aus dem Institut für Klassische Altertumskunde & Prof.’in Nicola Glaubitz aus dem Englischen Seminar

Ringvorlesung: „Große Bücher. Wie funktioniert der literarische Kanon?“, im WS 2020/21.

Einladung von neun Referentinnen.


Die Veranstaltung wird mit 1000 Euro gefördert.

 

 

Vorherige Ausschreibungsrunden: