Kompensation überproportionalen Engagements in Kommissionen und Gremien

Durch die 40-Prozent-Quotierung für Kommissionen und Gremien an der CAU zur Steigerung der Repräsentanz und Beteiligung von Wissenschaftlerinnen an hochschulpolitischen Entscheidungsprozessen und Personalauswahlverfahren sowie aufgrund des vergleichsweise geringen Frauenanteils bei den Professuren an der Philosophischen Fakultät kommt es zu einer überproportionalen Beanspruchung von Professorinnen hinsichtlich der Kommissions- und Gremienarbeit.

Die Philosophische Fakultät stellt daher seit 2014 finanzielle Mittel zur Kompensation dieser überproportionalen Beanspruchung von Professorinnen an der Philosophischen Fakultät zur Verfügung. Außerdem ist es Professorinnen seit November 2018 möglich, eine Lehrreduktion für das überproportionale Engagement zu beantragen.

Antragsberechtigt für beide Kompensationsmöglichkeiten sind Hochschullehrerinnen (C- und W-Besoldung) der Philosophischen Fakultät an der CAU. Die finanziellen Mittel der Philosophischen Fakultät sind grundsätzlich als Sachmittel (zum Beispiel zur Finanzierung von Hilfskraftstunden oder eines zusätzlichen Lehrauftrages) zu verwenden. Die Höhe der Mittel beträgt höchstens 2.000 Euro pro Antrag. Die Lehrreduktion kann für jeweils ein Semester für maximal 2 SWS beantragt werden.

Ein Antrag auf Kompensation durch Hilfskraftstunden ist bis zum 31. März 2019, ein Antrag auf Lehrreduktion jederzeit möglich. Bitte nutzen Sie für beide Kompensationsmöglichkeiten die Antragsmaske.

Dem Antrag sollen folgende Informationen beigefügt werden:

  • Angaben zur antragstellenden Person,
  • Angabe zur Art der Kompensation
  • Darlegung der überproportionalen Beanspruchung unter konkreter Angabe der Tätigkeiten in Berufungskommissionen, Habilitationskommissionen sowie im Konvent, dem Senat und Ausschüssen. Die Angaben sollen sich auf die zwei zurückliegenden und die zwei zukünftigen Semester beziehen.