CORONA-Informationen der Philosophischen Fakultät

 

15.05.2020 Rahmenhygienekonzept

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

das nun vorliegende Rahmenhygienekonzept hat Auswirkungen auf 1. den Lehrbetrieb, 2. den Prüfungsbetrieb nach Semesterende und 3. den Betrieb der Fachbibliotheken.

 

1. Ab sofort können Kurse, die im Sommersemester nicht digital durchgeführt werden konnten, unter Einhaltung der Vorschriften des Rahmenhygienekonzepts stattfinden. Dabei sind gemäß der Mustervorlagen des Konzeptes die getroffenen Maßnahmen im Vorfeld zu dokumentieren und das Dekanat (Frau Niemsch, niemsch@philfak.uni-kiel.de) in Kenntnis zu setzen.

 

2. Weiter benötigt das Dekanat (ebenfalls Frau Niemsch, niemsch@philfak.uni-kiel.de) bis zum 15. Juni von allen Lehrenden, deren Prüfungen in den kommenden Prüfungszeiträumen nicht digital durchgeführt werden können, eine Liste der voraussichtlichen Teilnehmer*innen sowie ein umfassendes Hygienekonzept. Beachten Sie bitte, dass möglichst alle Prüfungen digital durchgeführt werden sollten. Eine Präsenzprüfung kann von mir nur genehmigt werden, wenn eine alternative digitale Prüfungsform nicht genutzt werden kann.

 

3. Fachbibliotheken können wieder geöffnet werden, wenn Sie ein Hygienekonzept nach den Standards des Rahmenhygienekonzepts entwerfen. Geschäftsführende Direktor*innen und leitende Bibliothekar*innen sollen sich darüber ins Benehmen setzen. Das Hygienekonzept muss dem Dekanat vorgelegt werden (Herr Köpke, koepke@philfak.uni-kiel). Wo Bibliotheken nicht geöffnet werden können, soll eine Ausleihe für möglichst alle Studierende, zumindest aber für Studierende im Abschlusssemester (BA oder MA) ermöglicht werden. Auch hier wäre ein Hygienekonzept zu erstellen. Die Bibliotheken der Anglisten und Romanisten haben bereits eines ausgearbeitet. Auf Wunsch hin kann das Ausleihekonzept für Studierende im Abschlusssemester zur Verfügung gestellt werden.

 

Mit besten Grüßen

Timo Felber
Dekan der Philosophischen Fakultät

 

>>> Zum Rahmenhygienekonzept (PDF)

 

>>> Formulare / Checklisten

 

 

 

24.03.2020 Regelung der Prüfungen und Lehre an der Philosophischen Fakultät

 

Liebe Lehrende der Philosophischen Fakultät,

die Dekane und das Präsidium haben sich in den vergangenen Tagen intensiv darüber beraten, welche Möglichkeiten bestehen, angesichts der Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie und über die daraus resultierenden Entscheidungen der Landesregierung tragfähige Lösungen zu finden, um an der CAU einen Lehr- und Prüfungsbetrieb im Sommersemester 2020 zu gewährleisten, der für die Studierenden keine gravierenden Nachteile bereithält. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es unter strenger Einhaltung aller Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie keine geeignetere Alternative gibt, als den bereits eingeschlagenen Weg einer Umwandlung der Präsenzlehre in digitale Formate weiter konsequent zu verfolgen. Ich möchte Sie daher erneut eindringlich dazu auffordern, für Ihre Lehre derartige Formate zu entwickeln, auch wenn sich die Präsenzlehre nicht eins zu eins digital abbilden lässt, Sie sich zunächst mit den technischen und didaktischen Voraussetzungen digitaler Lehre auseinandersetzen müssen und Ihnen dafür zusätzlicher Aufwand entsteht.

Die Bedingungen, die Dekane und Präsidium für das Sommersemester 2020 nunmehr universitätsweit verbindlich vorgeben, lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  1. Die Lehrveranstaltungen starten am 6. April 2020.

Die Lehrveranstaltungen aller Fakultäten der CAU sollen am 6. April, dem offiziellen Beginn der Vorlesungszeit, starten und auch dann vollständig zu Ende geführt werden, wenn das Land Schleswig-Holstein nach dem 19. April daran festhält, weiterhin alle Veranstaltungen in Präsenz zu untersagen. Für flexible digitale Formate, die nicht an ein wöchentliches Zeitfenster im Rahmen der Semesterwochen gebunden sind, muss die Lehre zwar nicht zwingend am 6. April beginnen, die Studierenden sollten aber bis dahin mittels der Informationskanäle der CAU (Webseiten der Institute und Seminare, UnivIS, OLAT) in Grundzügen über den Ablauf dieser Veranstaltungen informiert werden.

  1. Die Institute und Seminare informieren den Dekan über entfallende Lehrveranstaltungen.

Die Dekane und das Präsidium sind sich bewusst, dass nicht alle Veranstaltungen in Präsenz in digitale Formate überführt werden können. Um einen Überblick darüber zu erhalten, welche Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 davon betroffen sind und welche Gründe der Digitalisierung der Lehre entgegenstehen, bitte ich die Geschäftsführenden Direktor*innen der Institute und Seminare darum, mir bis zum 6. April eine entsprechende Aufstellung zukommen lassen. Bitte erläutern Sie dabei auch, weshalb eine Digitalisierung der jeweiligen Lehrveranstaltung nicht möglich ist! Um meine Verantwortung für die Sicherstellung des erforderlichen Lehrangebots zu erfüllen, bin ich in dieser Frage auf Ihre Zuarbeit angewiesen. Die Dekane sind hierzu außerdem gemäß Lehrverpflichtungsverordnung dem Präsidium gegenüber rechenschaftspflichtig.

  1. Die digitale Lehre wird großzügig auf die Lehrverpflichtung angerechnet.

Da es derzeit noch keine universitäts- oder fakultätsweiten Regelungen gibt, digitale Lehre auf Lehrveranstaltungsstunden umzurechnen, und ein aussagekräftiger Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten digitaler Formate fehlt, steht eine Klärung der Anrechnung dieser Lehre auf die vertraglich vereinbarte Lehrverpflichtung der Lehrenden noch aus. Ich versichere Ihnen ausdrücklich, dass angesichts Ihres zusätzlichen Aufwands bei der kurzfristigen Entwicklung digitaler Formate eine großzügige Anrechnung erfolgen wird.

  1. Die Lehrverpflichtung kann nicht ausgesetzt werden.

Sollte es Ihnen nicht möglich sein, Ihre Lehrveranstaltungen in Präsenz in digitale Lehrformate zu überführen, bleibt Ihre Lehrverpflichtung dennoch erhalten. Eine einmalige Streichung Ihrer Lehrverpflichtung für das Sommersemester 2020 angesichts der besonderen Umständen ist rechtlich ausgeschlossen. Ich bitte zu bedenken, dass Ihre Lehrleistung, die sie im Sommersemester nicht erbringen können, in den kommenden Semestern dringend benötigt werden wird, um die entfallenden Lehrveranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Es gilt weiterhin die Regelung der Lehrverpflichtungsverordnung, nach der Lehrleistungen, die die Lehrverpflichtung unter- oder überschreiten, innerhalb von drei Jahren auszugleichen sind.

Mir ist bewusst, dass diese Bedingungen eine Verschärfung gegenüber meiner dringlichen Bitte der vergangenen Woche darstellen. Ich bin aber zugleich fest davon überzeugt, dass wir nur auf diesem Weg konsequenter Digitalisierung die Probleme verringern können, die auf die Philosophische Fakultät in den kommenden Monaten zukommen werden. Ich hoffe sehr auf Ihre Kooperationsbereitschaft und Ihren guten Willen in diesen außerordentlichen Zeiten.

Kommen Sie wohlbehalten und gesund durch die nächsten Wochen!

Mit freundlichen Grüßen

Timo Felber

Dekan

 

17.03.2020 Regelung der Prüfungen und Lehre an der Philosophischen Fakultät

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie Sie bereits aus meinem Schreiben vom Freitag wissen, sind nach gemeinsamem Beschluss von Präsidium und Dekanen erst einmal bis zum 19. April nur (digitale) Prüfungen ohne Präsenz der Studierenden (d. h. Hausarbeiten, Take-Home-Klausuren u. ä.) sowie Einzelprüfungen (d.h. mündliche Prüfung mit einer oder einem Studierenden u. ä.) gestattet.

Für alle anstehenden Prüfungen an der Philosophischen Fakultät verfüge ich Folgendes:

  1. Möglichst viele Studierende sollen in die Lage versetzt werden, Prüfungen abzulegen, damit sich die Studienzeiten durch die Verbreitung des Coronavirus nicht verlängern. Seien Sie kreativ, wenn es nun darum geht, vorgesehene Prüfungsformen mit Präsenz der Studierenden durch alternative Prüfungsformate zu ersetzen! Solche Prüfungsformate können z.T. abweichend von den Bestimmungen in anderen Fakultäten in der Philosophischen Fakultät mündliche oder schriftliche Einzelprüfungen, Take-Home-Klausuren, digitale Klausuren, Portfolios usw. sein. Legen Sie bitte selber fest, welche Prüfungsformen Sie realisieren können und den Lernzielen Ihrer Lehrveranstaltungen und Module entsprechen! Erbitten Sie von den Prüflingen unbedingt eine Erklärung, dass diese mit der alternativen Prüfungsform einverstanden sind!
  2. Teilen Sie den Prüflingen möglichst per E-Mail zeitnah mit, wie das genaue Procedere der Prüfungen sein wird! Alternativ und zusätzlich sollten Sie diese Informationen auf der Homepage Ihres Instituts oder Seminars einstellen! Bitte setzen Sie die Leiterin des Gemeinsamen Prüfungsamtes, Frau Juliane Härtel (haertel@gpa.uni-kiel.de), darüber in Kenntnis.
  3. Informieren Sie bitte möglichst umgehend die Studierenden auf der Homepage Ihres Instituts oder Seminars, ob Prüfungen ausfallen oder aber in anderer Form stattfinden! Leiten Sie diese Information ebenfalls an Frau Härtel weiter.
  4. Informationen zu Rücktritts-, Anmelde- und Korrekturfristen folgen in den nächsten Tagen. Sie werden auf der unten angeführten Seite des Gemeinsamen Prüfungsamtes veröffentlicht.
  5. Der Abgabetermin für Hausarbeiten verlängert sich bis zum 30.09.2020.
  6. Ich appelliere an Sie, bei der Korrektur von Hausarbeiten, die in den nächsten Wochen eingehen, insofern großzügig bei der Bewertung zu verfahren, als dass Sie in Rechnung stellen, dass die Bibliotheken ab dem 103. geschlossen waren und Forschungsliteratur nur in beschränktem Maße Verwendung finden konnte.
  7. Studierende sind zu Lehrveranstaltungen im kommenden Sommersemester zuzulassen, auch wenn ihnen eine Prüfungsleistung fehlt, die sie in diesem Prüfungszeitraum hätten erbringen wollen, an deren Erbringung sie aber durch die aktuelle Situation gehindert wurden. 

 

Seminare und Vorlesungen im Sommersemester

Alle Seminare, Übungen, Kolloquien und Vorlesungen können zunächst bis zum 19.4. nicht als Präsenzveranstaltungen stattfinden. Ich ermuntere Sie, auf digitale Lehrformate auszuweichen und mögliche alternative Unterrichtsformen zu entwickeln. Ich selbst werde z. B. meine Vorlesung aufnehmen und ins Netz stellen, den Teilnehmer*innen meines Oberseminars stelle ich Woche für Woche einen Forschungstext per OLAT zur Verfügung, der von allen gelesen wird. Ein*e Studierende*r fasst den Beitrag zusammen und stellt Stärken und Schwächen der Argumentation schriftlich vor. Alle anderen Teilnehmer*innen und ich nehmen schriftlich Stellung zu dieser Evaluation. Abschließend bewerte ich die Diskussion und den Forschungsbeitrag.

Ich weiß, dass dies nicht in allen Seminaren so gemacht werden kann. Und ich weiß auch, dass dies nur eine schwache Krücke für ein funktionierendes Seminar ist. Aber ich denke, dass den Studierenden ermöglicht werden sollte, möglichst ohne Zeitverlust weiter zu studieren. Das Präsidium wird in den nächsten Tagen Informationen zu digitalen Lehrformaten in die Fächer geben. Aber vielleicht haben Sie selbst bereits Ideen, wie Lernziele auch digital sinnvoll erreicht werden kann.

Es ist abzusehen, dass wir in den kommenden Tagen und Wochen mit weiteren Fragen konfrontiert sein werden, auf die wir erst noch gemeinsam Antworten finden müssen. Über alle heutigen und künftigen Regelungen zu den Prüfungen und der Lehre werden wir Sie umgehend auf den Seiten des Gemeinsamen Prüfungsamtes unter folgendem Link informieren:

www.gpa.uni-kiel.de/de/informationen

Ich danke Ihnen bereits jetzt für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement!

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Timo Felber

Meldungen zum Coronavirus von der Uni Kiel

Vorschau