Das Promotionsverfahren

Informationsangebot des Akademischen Prüfungsamtes über das Promotionsverfahren an der Philosophischen Fakultät.

Unten auf dieser Seite finden Sie zudem Informationen und Formulare zum Herunterladen.

Wenn Sie Ihr Promotionsvorhaben nach der Promotionsordnung vom 22. April 1999 (PromO 1999) begonnen haben, können Sie es bis zum 31. März 2018 nach dieser Ordnung zu Ende führen. Sofern Sie die Zulassungsvoraussetzungen nach § 7 Abs. 1 und 2 der PromO 2014 erfüllen, können Sie auf Antrag zu sofort oder bis spätestens 31. März 2018 in die neue Promotionsordnung wechseln.

Promotionsprüfungsverfahren in Kürze

  1. Anzeige Ihres Promotionsvorhabens im Akademischen Prüfungsamt gemäß §§ 5 und 6 der PromO 2014 (Betreuungsvereinbarung und Annahme als Doktorand/in)
  2. Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen für eine Promotion gemäß § 7 Absatz 1, Nummer 1 und 2 sowie Absatz 2 der PromO 2014 durch den Promotionsprüfungsausschuss
  3. Annahme als Doktorand/in
  4.   ggf. Immatrikulation
  5. Anfertigung der Dissertation
  6. Anmeldung zum Promotionsprüfungsverfahren (s. aktuelle Anmeldetermine auf unserer Homepage)
  7. Bearbeitung der Anmeldeformulare 
  8. Abgabe der Dissertation in zweifacher Ausfertigung (Leimbindung/beidseitig bedruckt) nach Vorgabe des Anhangs 1 der PromO 2014 und gleichzeitig Anmeldung zum Verfahren mit den vollständigen und gehefteten Unterlagen im Prüfungsamt
  9. Mündliche Prüfung während der ersten bzw. der zweiten Prüfungsphase eines jeweiligen Semesters
  10. Erlangung der Druckreife (§ 26 der PromO 2014)
  11. Veröffentlichung (§ 27 der PromO 2014) und Aushändigung der Doktorurkunde

Im Anschluss an die zweite Prüfungsphase findet jeweils für alle Absolventinnen und Absolventen eine feierliche Zeugnisübergabe statt

Betreuungsvereinbarung

(§ 5 der PromO 2014): Zu Beginn der Arbeit an Ihrem Promotionsvorhaben schließen Sie mit Ihrer Erstgutachterin oder Ihrem Erstgutachter eine Vereinbarung (Betreuungsvereinbarung) über die Betreuung zur Anfertigung Ihrer Dissertation. Das entsprechende Formblatt finden Sie im Internet auf unserer Homepage unter den Quicklinks.

Annahme als Doktorand/-in

(§ 6 der PromO 2014): Ebenfalls zu Beginn der Arbeit an Ihrem Promotionsvorhaben stellen Sie beim Promotionsprüfungsausschuss einen Antrag auf Annahme als Doktorand/in. Das entsprechende Formblatt finden Sie im Internet auf unserer Homepage unter den Quicklinks.

Das Annahmeformular geben Sie zusammen mit der Betreuungsvereinbarung und einer einfachen Kopie Ihres Hochschulabschlusszeugnisses im Akademischen Prüfungsamt ab.

Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen

Der Promotionsprüfungsausschuss prüft mit der Annahme Ihre Zulassungsvoraussetzungen gemäß § 7 Absatz 1 Nummer 1 und 2 sowie Absatz 2 der PromO 2014 und teilt Ihnen anschließend seine Entscheidung mit. Sofern Ihnen Studienleistungen fehlen sollten, erfolgt die Annahme unter Auflagen, die Sie in einer angemessenen Frist erfüllen müssen.

Immatrikulation

Als Doktorandin oder Doktorand der Philosophischen Fakultät sind Sie nicht verpflichtet, sich für die Promotionszeit zu immatrikulieren.

Sollte eine Immatrikulation erwünscht oder erforderlich sein, so informieren Sie sich bitte im Studierendenservice über die Immatrikulationsmodalitäten für Promovierende

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten des Studierendenservices.

Promotion mit Fachhochschulabschluss

(§ 8 der PromO 2014): Sie können mit Ihrem erfolgreich abgeschlossenen Fachhochschulstudium an der CAU promovieren, sofern Ihr Studium mit der Gesamtnote 1,5 und besser abgeschlossen wurde und sich auf das Promotionsfach bezieht.

Des Weiteren müssen Sie die gleiche Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit, wie sie von Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge an wissenschaftlichen Hochschulen verlangt wird, in einem Prüfungsgespräch nachweisen.

Promotion mit Bachelorabschluss

(§ 9 der PromO 2014): Für besonders hervorragende Bachelorabsolventinnen und -absolventen besteht die Möglichkeit im Anschluss an das Bachelorstudium und im Rahmen des Masterstudiums zu promovieren.

In diesem Fall müssen Sie Ihren Bachelorabschluss im Erststudium im Regelfall mit der Gesamtnote 1,0 in der Regelstudienzeit absolviert haben.

Zudem müssen Sie in einem für das Promotionsfach fachlich einschlägigen Masterstudium an der Philosophischen Fakultät eingeschrieben sein und ein Empfehlungsschreiben vorweisen, in dem Ihnen eine außerordentliche Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit bescheinigt wird.

Sprachkenntnisse

(§ 11 der PromO 2014): Für die Zulassung zum Promotionsprüfungsverfahren ist ggf. ein Nachweis von Latein- und/oder Griechischkenntnissen erforderlich. Über den Umfang der Sprachkenntnisse und die Promotionsfächer, bei denen der Sprachnachweis erforderlich ist, informieren Sie sich bitte im § 11 der PromO 2014.

Falls Sie über ein für Ihr Promotionsfach erforderlichen Sprachnachweis nicht verfügen, haben Sie die Möglichkeit bis zur Anmeldung zum Promotionsprüfungsverfahren die entsprechenden Kenntnisse nachzuholen.

Prüfungsablauf

Die Promotionsprüfung besteht aus zwei Teilen.

  1. Der erste Teil umfasst die Anfertigung der Dissertation, die Sie zur Anmeldung zum Promotionsprüfungsverfahren vorlegen.
  2. Der zweite Teil besteht aus der mündlichen Prüfung. Hierfür gibt es pro Semester zwei Prüfungsphasen.

Informieren Sie sich bitte unter dem Link „Prüfungstermine“ über die von uns angebotenen Prüfungsphasen.

Entnehmen Sie bitte den Terminen, wann Sie sich spätestens anmelden müssen, um zu einem von Ihnen gewünschten Zeitpunkt das Promotionsprüfungsverfahren abschließen zu können.

Mündliche Prüfung

(§ 21 der PromO 2014): Für die mündliche Prüfung sind zwei frei wählbare Verfahren der Disputation vorgesehen:

  1. im Rahmen des ersten Verfahrens (§ 21 Absatz 2) verteidigen Sie Ihre Dissertation in Form eines 20-minütigen Referates, an das sich ein 70-minütiges Kolloquium anschließt. Durch das Referat erläutern Sie die Ergebnisse Ihrer Dissertation und beantworten dazu Fragen. Im Kolloquium beantworten Sie Fragen, die sich auf einen größeren wissenschaftlichen Zusammenhang beziehen, in dem Ihre Dissertation steht, und auf Gegenstandsbereiche und methodische Fragen, die das Fach als Ganzes sowie angrenzende Fächer betreffen können.
  2. im Rahmen des zweiten Verfahrens (§ 21 Absatz 3) referieren Sie über ein Thema Ihres Promotionsfaches, welches sich nicht auf das Thema der Dissertation beziehen darf. Hierzu reichen Sie bei der Anmeldung zum Promotionsprüfungsverfahren drei Referatsthemenvorschläge ein, aus denen die Prüfungskommission ein Thema auswählt. Das ausgewählte Thema wird Ihnen zu Beginn der Auslagefrist bekanntgegeben. Das Referat über das gewählte Thema dauert 20 Minuten. Im Anschluss findet ein 70-minütiges Kolloquium statt.

Anmeldung

Sie können sich während jeder Sprechstunde zum Promotionsprüfungsverfahren anmelden. Zum Anmeldetag bringen Sie bitte die erforderlichen Anmeldeunterlagen mit. Die Unterlagen sind auf unserer Homepage herunterzuladen.

Füllen Sie bzw. lassen Sie sie ausfüllen und legen im Prüfungsamt auf einem Heftstreifen geheftet vor (ab Nr. 1 von unten nach oben geordnet, so dass das letztgenannte Dokument Nr. 10 obenauf liegt). Bitte verwenden Sie keine Klarsichthüllen.

Unterlagen zur Anmeldung

  1. Tabellarischer Lebenslauf einschließlich der Angabe zur Nationalität und zum akademischen Werdegang
  2. ggf. Nachweis(e) über geforderte Fremdsprachenkenntnisse gemäß § 11 der Promotionsordnung 2014
  3. Formular Erklärungen nach § 13 Abs. 2 Nr. 2, 5 und 6 der Promotionsordnung 2014
  4. Nachweis (Zeugnis) eines erfolgreich abgeschlossenen Hochschulstudiums gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 der Promotionsordnung 2014
  5. Unbedenklichkeitserklärung für das Prüfungsfach
  6. ggf. Studienbescheinigung
  7. elektronische Version der Dissertation in dreifacher Ausfertigung (CD-Rom oder USB-Stick) im Falle der Disputation nach § 21 Absatz 2 der Promotionsordnung 2014 § 21 Absatz 2 der Promotionsordnung 2014
  8. Referatsthemenvorschläge im Falle der Disputation nach § 21 Absatz 3 der Promotionsordnung 2014
  9. Kommissionsvorschlag
  10. Gesuch um Zulassung zum Promotionsprüfungsverfahren

Zusammen mit den Anmeldeunterlagen reichen Sie bitte zwei Exemplare der Dissertation (Leimbindung, beidseitig bedruckt) ein. Einem der Exemplare fügen Sie bitte eine elektronische Version (CD-Rom oder USB-Stick) der Dissertation bei.

Auslagefrist

(§ 17 der PromO 2014): Ist Ihre Anmeldung vollzogen, so wird Ihr Promotionsprüfungsverfahren eröffnet. Ihre Dissertation wird an die Gutachter mit der Bitte um Begutachtung weitergeleitet. Die Begutachtungszeit beträgt zwei Monate.

Nach der Begutachtung liegt Ihre Dissertation mit den Gutachten zwei Wochen im Dekanat zur Einsichtnahme durch die prüfungsberechtigten Mitglieder der Philosophischen Fakultät aus.

Empfehlen die Gutachterinnen und Gutachter übereinstimmend Ihre Dissertation anzunehmen, und geht während der Auslagezeit kein Einspruch ein, so gilt Ihre Dissertation als von der Philosophischen Fakultät angenommen.

Mündliche Prüfungsphase

Eine Teilnahme an der Disputation ist nur möglich, wenn beide Gutachten fristgerecht vorliegen, die Arbeit mindestens mit der Note „opus idoneum“ – genügend (vgl. § 25 Abs. 2 der PromO 2014) bewertet und kein Einspruch während der Auslagezeit eingelegt wurde.

Die mündliche Prüfungsphase wird von der Fakultät festgelegt. Sie dauert drei Wochen. Zur Beginn der Auslagefrist erfahren Sie den genauen Termin Ihrer Disputation und im Falle der Disputation nach § 21 Abs. 3 der PromO 2014 auch das gewählte Referatsthema.

Nach der Disputation wird Ihnen das Prüfungsprotokoll in einem verschlossenen und versiegelten Umschlag ausgehändigt. Den Umschlag geben Sie bitte möglichst umgehend nach der Prüfung persönlich im Prüfungsamt ab. Es ist möglich, das Prüfungsprotokoll durch den Türbriefkasten des Prüfungsamtes zu werfen.

Prüfungsergebnis/Zeugnisübergabe

Im unmittelbaren Anschluss an die jeweilige Disputation legt die Prüfungskommission die Note fest. Die Prädikate für die Dissertation und für die Disputation werden gemäß § 25 Abs. 2 Nummer 1 und 2 der PromO 2014 erteilt. Die Gesamtnote der Promotionsprüfung wird gemäß § 25 Abs. 3 der Promotionsordnung errechnet.

Mit Aushändigung des Zeugnisses im Rahmen der feierlichen Zeugnisübergabe werden Ihnen die Prädikate für die Einzelleistungen und das Prädikat für die Gesamtleistung förmlich bekannt gegeben.

Über den Ablauf der Veranstaltung informieren Sie sich bitte auf unserer Homepage unter dem Link „Hinweise zur Absolventenfeier/Zeugnisübergabe“

Nichtbestehen

Sollten Sie Ihre Disputation nicht bestanden haben, werden Sie hierüber umgehend benachrichtigt. Die Wiederholungsmöglichkeiten sind in § 24 der PromO 2014 geregelt.

Krankheit während der mündlichen Prüfungsphase

Sollten Sie während der Prüfungsphase erkranken, so dass Sie für einen bestimmten Zeitraum prüfungsunfähig sind, müssen Sie dies der Prodekanin oder dem Prodekan unverzüglich in einem formlosen, schriftlichen Antrag anzeigen und um Verschiebung der Disputation bitten.

Dem Antrag muss ein ärztliches Attest beigefügt werden.

Die Mitteilung erfolgt gegenüber dem Prüfungsamt grundsätzlich schriftlich, im Ausnahmefall vorab telefonisch, oder – zu Beginn einer mündlichen Prüfung – mündlich gegenüber den Prüferinnen oder Prüfern. Die Prodekanin oder der Prodekan entscheidet, ob die Prüfungsunfähigkeit anerkannt und ob ein neuer Prüfungstermin für eine mündliche Prüfung festgesetzt wird.

Die Entscheidung wird Ihnen durch das Prüfungsamt mitgeteilt.

Druckreife der Dissertation

(§ 26 der PromO 2014): Stellen die Gutachterinnen oder Gutachter fest, dass die Dissertation nicht druckreif ist, muss die Druckreife binnen eines Jahres ab der Zeugnisübergabe erreicht werden. Ihre Erstgutachterin oder Ihr Erstgutachter muss dem Prüfungsamt gegenüber die Erteilung der Druckreife schriftlich bestätigen.

Veröffentlichung

Sie sollen innerhalb eines Jahres nach Zuerkennung der Druckreife Ihre Dissertation veröffentlichen. Die Frist kann auf Antrag verlängert werden. Über Veröffentlichungsformen können Sie sich unter § 27 Abs. 2 der PromO 2014 informieren.

Vollzug

Nachdem Sie Ihre Dissertation veröffentlicht haben, geben Sie je nach Veröffentlichungsform eine bestimmte Anzahl an Pflichtexemplaren im Akademischen Prüfungsamt ab. Zusätzlich geben Sie das Originaldissertationsexemplar, das Ihrer Erstgutachterin oder Ihrem Erstgutachter zur Begutachtung vorgelegen hat, ab.

Ihre Promotion wird durch die Aushändigung der Promotionsurkunde vollzogen. Mit dem Empfang der Promotionsurkunde erhalten Sie die Berechtigung zur Führung des Doktorgrades. Vor diesem Zeitpunkt darf der Grad in keiner Form geführt werden (s. § 28 Abs. 6 der PromO 2014).

Hinweise zur Absolventenfeier

Absolventenfeier der Philosophischen Fakultät


Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

mit den nachfolgenden Hinweisen erhalten Sie alle notwendigen Informationen für Ihre Teilnahme an der Absolventenfeier. Etwaige Nachfragen beim Akademischen Prüfungsamt sollten sich daher erübrigen.

Nächste Absolventenfeier (Zeugnisübergabe):

05.07.2017, 18 Uhr c.t, Auditorium maximum, Frederik-Paulsen-Hörsaal.

Teilnehmerkreis:

Alle Promotions-/Magisterabsolventinnen und  -absolventen einer Prüfungsperiode sowie Masterabsolventinnen und -absolventen, beteiligte Prüferinnen und Prüfer, Familienangehörige, Freunde und Bekannte.

Im Falle der Verhinderung:

Die Teilnahme aller Promotions-/Magisterabsolventinnen und -absolventen an der feierlichen Zeugnisübergabe ist verbindlich. Sollten Sie an dem Tag verhindert sein, müssen Sie im Vorwege eine schriftliche Entschuldigung an die Prodekanin oder den Prodekan für Studium und Prüfungen unter Darlegung triftiger Gründe richten.

Kleidung:

Der akademischen Würde der Veranstaltung sowie der Bedeutung des Anlasses angemessen.

Ablauf der Feier (Gesamtdauer ca. 1 Stunde):

  • Die Absolventinnen und Absolventen nehmen in den drei ersten Sitzreihen, die übrigen Gäste in den dahinter liegenden Reihen Platz
  • Eröffnung der Feier durch die Prodekanin oder den Prodekan für Studium und Prüfungen der Philosophischen Fakultät
  • Rede einer Absolventin oder eines Absolventen
  • kurze Ansprache der Prodekanin oder des Prodekans
  • alle Absolventinnen und Absolventen werden auf das Podium gebeten
  • die Prodekanin oder der Prodekan verliest das akademische Versprechen, das von allen Absolventinnen und Absolventen gemeinsam nachgesprochen wird
  • die Promotionsabsolventinnen und -absolventen, die Magisterabsolventinnen und -absolventen und sodann die Masterabsolventinnen und  -absolventen erhalten in alphabetischer Reihenfolge unter Nennung ihres Namens und ihres Hauptfachs das Prüfungszeugnis aus den Händen der Prodekanin oder des Prodekans. Die Magister-/Masterabsolventinnen und -absolventen erhalten darüber hinaus die Abschlussurkunde
  • Ende der Feier, Gelegenheit zum Gespräch und Beisammensein mit Absolventinnen und Absolventen, Prüfern, Familien und Angehörigen im Foyer des Auditorium maximum.