Senat und Erweiterter Senat

Auf Universitätsebene sind Angehörige des Wissenschaftlichen Dienstes im Senat und im Erweiterten Senat der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel vertreten.

Senatsangehörige

Der Senat berät in Angelegenheiten von Forschung, Lehre und Studium, die die gesamte Hochschule betreffen oder von grundsätzlicher Bedeutung sind. Er überwacht die Geschäftsführung des Präsidiums, soweit dies nicht Aufgabe des Hochschulrats ist. Die Sitzungen sind öffentlich.

Aufgaben des Senats nach dem Hochschulgesetz

2018 wird erstmals der Erweiterte Senat gewählt. Dieser besitzt die Drittelparität, d.h. ein Drittel der Sitze geht an die Gruppe der Professor*innen, ein Drittel an die Studierenden und ein Drittel teilen sich die Beschäftigten in Verwaltung und Technik mit dem Wissenschaftlichen Dienst. Dieser Erweiterte Senat entscheidet über alle Angelegenheiten, die nicht Studium und Lehre betreffen, wie bspw. die Wahl der Präsidiumsmitglieder, den Haushalt oder Personalentwicklungskonzepte.

Der Senat geht aus diesen Wahlen hervor. Diejenigen, die die meisten Stimmen für den Erweiterten Senat erhalten, sind gleichzeitig für den Senat gewählt. Dabei sind für die Gruppe der Professor*innen nach Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes im Senat 50% der Sitze plus einen Sitz vorgesehen. Die Professor*innen verfügen über die Mehrzahl der Sitze, damit die grundgesetzlich garantierte Freiheit von Forschung und Lehre gewährleistet ist.

Gewählt werden jeweils Kandidat*innenpaare, die dann Mitglied im Senat bzw. Stellvertreter*in dieses Mitglieds werden können. Für die Mitglieder herrscht bei den Sitzungen Anwesenheitspflicht, bei gleichzeitiger Verhinderung beider gewählter Personen bleibt der jeweilige Sitz für diese Sitzung unbesetzt. Scheidet eine Person des Kandidat*innenpaares während der Wahlperiode aus der Universität aus, ist die andere Person Mitglied ohne Vertretung. Verlassen beide Vertreter*innen eines gewählten Kandidat*innenpaares vor Ablauf der Wahlperiode die Universität, rückt das Kandidat*innenpaar mit der nächsthöheren Stimmzahl nach. Bei Aufstellung der Kandidat*innenpaare ist auf Geschlechterparität zu achten.

Senat