Neue Wege! - Ideenkontest 2014 zur Gleichstellung von Frauen und Männern an der Philosophischen Fakultät

Mit dem Ideenkontest hat die Philosophische Fakultät einen Auftakt gewagt, die gleichstellungspolitische Arbeit zu dezentralisieren und Maßnahmen bedarfsspezifischer zu formulieren. Die eingereichten Beiträge haben das kreative Potential sowie die vielfältigen Herausforderungen für die Gleichstellungspolitik an der Philosophischen Fakultät deutlich gemacht.

Der Ausschreibungstext

Der Flyer zum Ideenkontest

Wir freuen uns sehr über die Förderung und Auszeichnung der folgenden Projektideen an der Philosophischen Fakultät!

Erschließung der Schriften von nordfriesischen Autorinnen

Antragstellerin: Dr. Wendy Vanselow - ISFAS, Abteilung für Frisistik

Das Projekt umfasst die Erschließung und Digitalisierung von Texten nordfriesischer Autorinnen für die Nordfriesische Wörterbuchstelle, weil vor allem die Erzeugnisse von Autorinnen bis dato kaum zugänglich sind. Im Rahmen des Projekts wird zunächst das Gesamtwerk zumindest einer Autorin aufbereitet  und somit der Grundstein für weitere Projekte, Vorträge und Artikel über weibliche Vertreterinnen in der nordfriesischen Literaturlandschaft gelegt . Ziel ist, dass das Material für ein Seminar im Wintersemester 2015/16 zur Verfügung stehen wird.

Das Projekt wird mit 1.000 Euro gefördert.

Erstellung eines Kartenspiels „Wegbereiter_innen der Gender Studies“

Antragstellerin: Prof. Dr. Uta Klein – Institut für Sozialwissenschaften/Gender Research Group

Das Projekt sieht vor, im Rahmen eines Seminars von Prof. Dr. Uta Klein zum Thema „Gender und Diversity“ im Bereich der Fachergänzung für  Bachelorstudierende ein Kartenspiel (in Form eines Quartetts) zu bedeutenden Personen und Werken der Geschlechterforschung zu erstellen. Das Kartenspiel wird anschließend mit mehreren Exemplaren gedruckt und den Studierenden sowie Lehrenden an der Fakultät zugänglich gemacht.

Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung und Ergebnisse des Projekts.

Das Projekt wird mit 1.000 Euro gefördert.

Ringvorlesung mit Abschlussarbeiten zu Gender aus der Philosophischen Fakultät

Antragstellerin: Prof. Dr. Uta Klein – Institut für Sozialwissenschaften/Gender Research Group

Das Projekt umfasst eine Ringvorlesung, in der Abschlussarbeiten (Diplom, Master, als Ausnahme Bachelorarbeiten) aus verschiedenen Bereichen der Philosophischen Fakultät vorgestellt werden, in denen Geschlechteraspekte bearbeitet bzw. Themen aus einer Geschlechterperspektive erarbeitet wurden. Die Verfasser_innen selbst tragen ihre Fragestellung, Vorgehensweise und Ergebnisse vor. Im Anschluss würdigt der Betreuer oder die Betreuerin die Arbeit, indem die vorbildlichen Aspekte zusammengefasst werden. Die Auswahl erfolgt auf Grundlage von Vorschlägen der professores der Philosophischen Fakultät.

Das Projekt wird mit 1.000 Euro gefördert.

Einbindung einer Karriereplanung für Frauen in die Graduiertenschule des IPN in Form von angeleitetem Peercoaching

Antragstellerin: Dr. Nele Kampa - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN)

Das Projekt umfasst einen Karriereplanungsworkshop mit anschließendem peercoaching für Doktorandinnen ab dem dritten Jahr der Promotionsphase und ist als Pilotprojekt in die IPN-Graduiertenschule eingegliedert. Ein stärkeres Angebot im Bereich der Karriereplanung zielt auf die spezielle institutsbezogene Herausforderung der Abwanderung von Doktorandinnen aus den fachdidaktischen Abteilungen in den Lehrerberuf.

Das Projekt wird ideell von der Philosophischen Fakultät unterstützt, insofern es mit der Förderung von Wissenschaftlerinnen in der Postdoc-Phase eine zentrale Problemstellung der universitären Gleichstellungspolitik adressiert.

Nach der erfolgreichen Pilotierungsphase wurde das Workshopkonzept ab 2016 dauerhaft in die Graduiertenschule des IPN integriert. Der Workshop mit begleitendem Peercoaching wird zukünftig im zweijährigen Turnus angeboten.